Radfahren

   Unterwegs zu sein mit dem Radl wurde für uns ein immer bedeutenderer Teil unseres Lebens.

Im Alltag ist das Velo in der Stadt zwar unser bevorzugtes Verkehrsmittel, viele Kilometer kommen aber durch die Monate mit einigen wenigen Tagestouren nicht zusammen. Wir haben doch einige andere Interessen auch noch.

Vielmehr fahren wir einmal im Jahr im Frühsommer in einem Stück mehr oder weniger weit, etliche Tage bis viele Wochen - wie es zuerst die Arbeit, dann auch die Umstände erlaub(t)en. Die Jahreszeit ist für uns ideal, weil die Tage am längsten und die Temperaturen auch schon angenehm sind. Nur einige wenige Male fuhren wir auch ein Stück mit dem Zug. So richtig taugte uns das aber doch nicht, daher wurden es im Lauf der Zeit stets Fahrten, die von der Haustür bis zur Haustür führen. 

   Allein das Planen, das Tüfteln, wo wir im nächsten Jahr hinfahren könnten, ist meist schon die halbe Freude. Und dazu gehört natürlich auch eine Partnerin, die sich ebenso schon lang vorher freut und der dieses immer einfache Leben, bei dem man oft in der Früh nicht weiß, wo man am Abend schlafen kann, gefällt. 

 

  Ein kleines Zelt, stets ein frühes Aufstehen mit einem Becher selbst gebrautem Kaffee, einige wenige Besichtigungen untertags, die Anstrengung, das abwechslungsreiche Navigieren, sparsames Gepäck, meist Selbst-Kochen am Abend - all das sind Bausteine für ein glückliches Reisen zu zweit. Und wir reisen stets zu zweit. Mit mehr Begleiterinnen haben wir es noch nie probiert und können es uns auch kaum vorstellen. 

Statistik unserer Radreisen