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Hohe Tauern

  Zwei unserer Töchter, Agnes und Reinhild, sowie Schwiegersohn Matthias nehmen mich nochmals zu Skitouren in den Hohen Tauern mit. Gerti, ganz fürsorgliche Oma, reist nach Brunn zum Enkel Simon - der inzwischen krank wird:((

   Diesmal gehen wir es nicht ganz so wild an, wie schon mehrmals in den vergangenen Jahrzehnten mit Schlafen im oder neben dem Auto und Aufstieg vom Tal samt Abfahrt am selben Tag. Wir steigen nach der Anreise gemütlich zur überaus gut gebuchten Johannishütte. Hier treffen wir zu unserer Überraschung und Freude nach gut 20 Jahren wieder einmal Lisa mit ihrem Mann und Freund und haben ein-

ander einiges zu erzählen. Die junge Frau hat den Geist und vor allem das Können, dass sie mit 45 die Bergführerausbildung absolviert - neben Kind und Beruf.

   Am Freitag ziehen wir unsere Skispur gemütlich zum Mullwitzaderl. Jedes Jahr wird der Abstieg von hier auf den Gletscher länger. Vor zig Jahren konnten wir nahezu eben auf die glitzernde Fläche, wo man jetzt die Skier mit kurzer Seilversicherung etliche Meter hinunter auf den Gletscher trägt. Hinauf geht's über das lange Mullwitzkees am Seil. Dass der Gipfel überlaufen ist, war zu erwarten, immerhin können wir mit Skiern diesmal ganz hinauf. 

   Froh, viel weniger Rummel um uns zu haben, beziehen wir am Abend ein Quartier in Virgen um am Samstag einmal mehr den Bergerkogel zu besteigen. Hier sind wir mutterseelenallein, der Schnee ist gut und die Skier brauchen wir keine 200m zu tragen!

   Wir beschließen die wunderbaren Tage mit einer Skiwanderung in Nebel und Pulverschnee unterhalb des Hochgasser, auf den wir uns heute wegen Lawinengefahr und Nebels doch nicht ganz trauen. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Tine (Montag, 23 März 2026 18:01)

    Schönes Unternehmen!
    Lauter Profis unterwegs.

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